Die Kolumne: Wieso ist eigentlich ein Vogel neuer Baum des Jahres?

Die Lerche ist gestern zum Vogel des Jahres 2012 ernannt worden. Oh völlig falsch, ich bitte um Entschuldigung. Also noch mal: Die Lärche ist gestern zum Baum des Jahres 2012 ernannt worden. Die einen singen virtuos und brüten auf dem Boden, die anderen wachsen im Hochgebirge und werfen im Winter als einziger heimischer Nadelbaum alles Grüne ab. Die Elsbeere hat damit als Baum des Jahres ausgedient. Schade eigentlich. Zum Glück wurden in den vergangenen zwölf Monaten, als die „Schöne Else“ im Rampenlicht stand, viele dieser Bäume gepflanzt. Dank Umweltschützern und Brautpaaren wachsen hier jetzt mehr von den Bäumen, deren Früchte gegen Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen helfen sollen. Die Nadeln der Lärche hingegen werden vermutlich Bauchschmerzen bei denen verursachen, die sie essen. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass massenhaft Brautpaare die Alpen hochsteigen, um Lärchen zu pflanzen. Aber vermutlich wird dieser hier seltene Baum  durch seine Wahl nun bekannter. Damit niemand mehr glaubt, Lärchen könnten singen. Ach ja:  Vogel des Jahres 2012 ist übrigens die Dohle.

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