Die Kolumne: Weder Tiere noch Pflanzen oder Pilzalarm im Garten

Sie liegen auf der Beliebtheitsskala knapp unterhalb von verfaultem Fallobst und knapp oberhalb von Nacktschnecken: Im Garten sprießen die Pilze. Wo die Wurzeln des gefällten Apfelbaumes unter der Erde modert, steht ein Haufen Pilze mit giftig-gelben Köpfen (vermutzlich Löwengelber Dachpilz). Im Moos durchzogenen Rasen tauchen immer wieder bräunliche Pilze von schlanker Statur auf, gemeinhin bekannt als Tintlinge. Und an einem alten Baumstumpf wachsen dachziegelartige Baumschwämme. Die Kinder ekeln sich gehörig. Und berühren die Fruchtkörper, die biologisch weder Pflanzen noch Tiere sind, höchstens mit der Fußspitze. Dennoch entgeht ihnen nie ein Pilz im Garten, auch wenn sie ihn unter keinen Umständen (auch nicht in Butter gebraten) essen würden. Schade eigentlich – sonst könnte ich ihr Talent zum Pilze-Aufspüren aunutzen und sie auf Steinpilz-Jagd in den Wald schicken.

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