Die Kolumne: Blumige Patchwork-Familie oder ein neuer Name für klassischen Beetschmuck

Klassischer Beetschmuck: Jetzt ist Pflanzzeit für Stiefmütterchen.

Sie galten lange als Oma-Blume, doch inzwischen ist das Image des Stiefmütterchens (gezüchtet seit dem 16. Jahrhundert) gründlich aufpoliert. Pflegeleicht und anspruchslos sind sie noch immer. Werden Stiefmütterchen jetzt gepflanzt, blühen weniger empfindliche Arten den Winter durch. Dabei gibt es immer mehr  Varianten, die gar nicht altbacken daherkommen – in Hellbau, Ton in Ton verlaufend und sogar mit Tigerstreifen. Nur der Name ist stiefmütterlich geblieben. Er stammt wohl von den ungleichen Blütenblättern bei der klassischen dreifarbigen Variante – das unterste Blütenblatt symbolisiert die Stiefmutter, die sich anschließenden, ähnlich gefärbten die beiden Töchter und die oberen, traditionell andersfarbigen Blütenblätter die Stieftöchter. Mit den vielen neuen Züchtungen wäre es an der Zeit für eine Umbenennung. Wie wäre es denn mit Patchwork-Viola? Schließlich gehen die Blüten auch mit der Zeit.

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