Der braune Tomatentod

Der Regen und die Kälte macht derzeit den Tomatenpflanzen im Garten schwer zu schaffen. Werden sie zu feucht, befällt sie die Kraut- und Braunfäule. Das ist eine Krankheit, die durch einen Pilz (Phytophthora infestans) verursacht wird. Ist die Pflanze erst einmal befallen, kann man wenig tun. Doch es gibt Tipps, die Krankheit zu vermeiden.

Tipp 1: Tomaten überdachen

Wenn keine Feuchtigkeit auf die Blätter gelangt, können Pilzsporen der Pflanze nichts tun. Ein selbstgebautes Dach aus Latten und Folie hilft ebenso wie hochgestellte Frühbeetfenster oder ein kleines Gewächshaus.

Tipp 2: Richtig gießen

Nie das Wasser über die Blätter oder Stängel laufen lassen. Nicht großflächig die Erde unter den Tomatenpflanzen feucht halten, sondern nur an einer kleinen Stelle gießen. Als Hilfe kann ein aufgeschnittener Joghurtbecher neben der Pflanze eingegraben werden. Dort hinein wird gegossen, das Wasser breitet sich dann nur unterirdisch im Wurzelraum aus.

Tipp 3: Regelmäßig ausgeizen

Damit die Pflanzen nicht zu dicht werden, werden die Blatttriebe aus den Achseln herausgebrochen, wenn sie etwa fünf bis zehn Zentimeter lang sind.

Tipp 4: Standort jährlich wechseln

Die Tomaten sollten jede Saison einen neuen Platz im Garten bekommen. Räumen Sie die Pflanzenreste im Herbst sorgfältig von den Beeten, desinfizieren Sie Stäbe und Bindematerial oder erneuern Sie es.

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