Die Kolumne: Kleiner Feigling, große Not

Hier hat es geklappt: Ein tragender Feigenbaum.

Manche Urlaubsmitbringsel lassen einen verzweifeln. So haben sich Freunde aus dem Griechenland-Urlaub einen Feigen-Sämling mitgebracht. Fünf Jahre lang wässerten sie ihn, ließen ihn im kühlen Treppenhaus überwintern und schleppten ihn im Frühjahr wieder nach draußen. Er dankte es ihnen – mit nicht einer einzigen Frucht. Der Grund ist simpel: Es handelt sich um ein Feigen-Weibchen. Dem Bäumchen fehlt für die Fortpflanzung schlichtweg das Männchen. Nun wird eine eher unscheinbare Holz- oder Bocksfeige zum befruchten gesucht. Zudem braucht die Feige noch einen Schwarm Gallwespen, der seine Eier in den Blüten ablegt. Erst dann gibt es eventuell kleine Feiglinge. Da sage noch mal einer, Sex sei simpel.

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