Die Kolumne: Ein Hoch auf die kleine Schwester

Der Himalayamohn ist so etwas wie die Königin der Stauden: Die großen, blauen Blüten von „Meconopsis grandis“, so ihr lateinischer Name, strahlen einen verführerisch von Gartenkatalogen und Staudenbüchern an. Doch mit den Jahren habe ich gelernt, diese Diva unter den mehrjährigen Pflanzen zu hassen. Jahr und Jahr wurde ich bei ihrem Anblick schwach und kaufte sie – für viel Geld. Ich hegte, wässerte, düngte sie. Aber Jahr um Jahr ging sie mir ein. Ich tauschte die Erde aus, setzte die Pflanze in einen Topf, wechselte den Standort. Nichts half. Nun bin ich wieder versöhnt mit Meconopsis. Denn die Blaue hat eine kleine gelbe Schwester: Meconopsis cambrica. Seit ich sie ausgesät habe, sprießen ihre zitronenfarbenen Blüten in allen Ecken des Gartens. Einfach nur schön. Und vor allem: ganz pflegeleicht.

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